DHDL: Die Höhle der Löwen 2017: Frank Thelen kritisiert Stefan Raab – Promis, Kurioses, TV

„Die Höhle der Löwen“ bekommt im kommenden Jahr Konkurrenz von anderen Gründershows. Investor Frank Thelen sieht das kritisch und teilt gegen Stefan Raab aus.

  • Die vierte Staffel von „Die Höhle der Löwen“ läuft seit 4. September.

  • Nach dem Ausstieg von Jochen Schweizer gibt es ein neues Jury-Mitglied.

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  • Vox zeigt in der vierten Staffel noch eine Folge mehr als in der dritten Staffel.

„Die Höhle der Löwen“ 2017: Die News im Blog

2. November: Frank Thelen kritisiert Stefan Raab

„Die Höhle der Löwen“ läuft seit mehreren Jahren erfolgreich im deutschen Fernsehen. Dass es da irgendwann Nachahmer gibt, kommt nicht unerwartet. „Löwe“ Carsten Maschmeyer beispielsweise bekommt im kommenden Jahr seine eigene Gründershow und auch Stefan Raab plant wohl ein solches Format.

Das sieht Investor Frank Thelen kritisch. In einem Interview mit dem Stern teilt er mächtig aus: „Kann Stefan Raab das, obwohl er keine Erfahrung als Investor hat? Ich glaube nicht, dass er erfolgreich sein wird, weil er keine Ahnung von Startups hat.“ Seinem Kollegen Maschmeyer hingegen wünscht Thelen alles Gute. Er habe Erfahrung und das Kapital.

1. November: Kein Investment für „bone Brox“

Für besondere Begeisterung in Folge 9 sorgte Angelika Hansen mit ihrer „RubberBÜX„, einer wasserabweisenden Gummi-Latzhose. Diese soll vor allem Festivalgänger vor durchnässter Kleidung schützen. Um mit ihrem Produkt erfolgreicher werden zu können, benötigte die 51-Jährige 20.000 Euro von den Löwen und bot ihnen dafür 25 Prozent ihrer Firmenanteile an. Obwohl die Gründerin erst 35 Exemplare der Hose verkauft hatte, waren Judith Williams und Dagmar Wöhrl begeistert von Hansen. Die Unternehmerinnen boten der Gründerin 20.000 Euro – jedoch für 51 Prozent Firmenanteile. Hansen zeigte sich begeistert von dem Interesse.

Auch Konrad Knops und Jin-Woo Bae konnten die Investoren mit ihrer „bone Brox„-Knochenbrühe überzeugen. Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel boten den Gründern 350.000 Euro für 30 Prozent ihrer Firmenanteile, 20 Prozent mehr als Knops und Bae eigentlich abgeben wollten die beiden lehnten das Angebot ab.

Ganz anders lief es für Sener Abanozoglu und Nejmettin Cinar, die Gründer von „FluxPort„. Diese App soll den nächstgelegenen Standort zum Aufladen von Akkus anzeigen. In der Höhle der Löwen erhofften sie sich ein Investment von einer Million Euro für 10 Prozent ihrer Firmenanteile. Damit bezifferten sie den Wert ihres Unternehmens mit neun Millionen Euro. Im vergangenen Jahr konnten sie jedoch nur einen Gewinn von 150.000 Euro einfahren. „Ich bin sauer. Ein ganz schwacher Auftritt“ lautete das Urteil von Löwe Frank Thelen. Auch die anderen Investoren konnten die beiden Gründer nicht überzeugen.

31. Oktober: Diese Produkte werden in Folge 9 vorgestellt

Malte Steiert und Finn Fahrenkrug wollen die Löwen mit ihrer Foodguide-App überzeugen. Nach dem Tinder-Prinzip können sich die Nutzer durch Bilder verschiedener Gerichte wischen und direkt einen Tisch im jeweiligen Restaurant reservieren. Auf einer Karte wird dann der Weg dorthin angezeigt. Auch eine Essenslieferung nach Hause ist möglich. Der Foodguide wird bereits von etwa 500.000 Menschen genutzt. Die App soll aber weiter wachsen. Dafür erhoffen sich die Gründer 450.000 Euro von den Investoren, 15 Prozent ihrer Firmenanteile würden sie dafür abgeben.

Mit einer Latzhose will Angelika Hansen in der Höhle der Löwen auf sich aufmerksam machen. Die „RubberBÜX“ soll das neue Must-Have auf Festivals werden. Das Besondere dabei: Mit Lackstiften oder AirBrush können die Besitzer sie sich nach eigenen Wünschen individuell gestalten. Um die Hose zur Grundausstattung aller Festivalgänger zu machen, benötigt die Gründerin die Hilfe der Investoren. Für 20.000 Euro würde sie den Löwen 25 Prozent ihrer Firmenanteile überlassen.

Mit ganz besonderem Superfood wollen Konrad Knops und Jin-Woo Bae punkten. Sie verkaufen „Omas gute Knochenbrühe“ in Gläsern. Bei „bone Brox“ achten die Gründer vor allem auf qualitativ hochwertige Zutaten. Die Brühe kann pur getrunken, mit weiteren Zutaten verfeinert oder als Basis zum Kochen für Suppen oder Soßen genutzt werden. Um ihr Unternehmen in Deutschland bekannt zu machen, benötigen die beiden 350.000 Euro, dafür bieten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Weitere Produkte, die in der neunten Folge vorgestellt werden, sind die FluxPort-App zum Aufladen von Smartphone-Akkus, das Hilfeset zum Ein- und Aushängen von Türen „Fried Elements“ und das Fußball-Trainingsgerät „Rasenreich„.

27. Oktober: Folge 9 zeigt Erfolg von „MABYEN“

In Folge 5 stellten die Gründerinnen Manuela Apitzsch und Marie Papenkort das wohl erste „Baby-Spa“ Deutschlands vor. Judith Williams hatte allerdings nur Interesse an den speziellen Ölen, mit denen man die Kleinen massieren kann. Dafür forderte sie 51 Prozent der Firmenanteile. Die Gründerinnen willigten ein.

In der kommenden Folge am Dienstag, 31. Oktober, sollen die Zuschauer nun Einblicke in die Zusammenarbeit von Löwin Williams und den „MABYEN„-Gründerinnen bekommen.

„Ihr wisst, ihr seid in jedem dm. Das sind 1900″, führt Judith Williams in der Vox-Vorschau den beiden Power-Frauen den Erfolg vor Augen. Dabei geht es um die Öle, die nun zum Hauptgeschäft der Gründerinnen geworden sind.

Folge 9 von „Die Höhle der Löwen“ wird am Dienstag, 31. Oktober, auf Vox ausgestrahlt.

25. Oktober: Frank Thelen teilt bei DHDL aus – scharfe Kritik für diese App

Frank Thelen, der Digital-Guru unter den Löwen, verlor am Dienstagabend die Geduld mit einem Gründerteam. Norman Alexander und Cemal Osmanovic bieten mit ihrer App „No Limits“ personalisierte Mentaltrainings an. Als sie stolz präsentieren, dass die App seit Start im Sommer 2016 mittlerweile 120 aktive Nutzer täglich hat, platzt Frank Thelen der Kragen: „Das ist so unterirdisch! Da habt ihr richtig daneben gegriffen.“ Ein richtiger Fehlstart sei das, vergleichbar etwa mit dem Verkauf von zwei Wasserkochern innerhalb eines Jahres.

Viel schlimmer scheint dann jedoch die unbekümmerte Attitüde der App-Entwickler: Sie tun Thelens Kritik ab und halten an ihrer Firmenbewertung von knapp vier Millionen Euro fest. „Sie bräuchten in ihrer App einen Mentaltrainer, der sie etwas bodenständiger macht“, urteilt auch Investor Carsten Maschmeyer knallhart. Keiner der Löwen investiert in „No Limits“.

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Ralf Dümmel erbarmt sich – Mitleids-Deal für Katzenstreuschaufel

Zu hohe Firmenbewertungen, Selbstüberschätzung oder einfach eine Idee ohne Zukunft – die Begründungen für vernichtende Urteile gingen den Löwen in der 8. Folge nicht aus. Auch Ali Dilgin traf mit seiner innovativen Katzenstreuschaufel zunächst auf Unverständnis. Er hatte eine Schaufel zum Säubern von Katzenklos entworfen, die verstellbar und somit sparsamer war, da man kein sauberes Katzenstreu mit aufsammelte, so wie es bei herkömmlichen Schaufeln der Fall ist.

Dilgin wurde zwar für seinen Enthusiasmus und sein Durchhaltevermögen gelobt, das er in den vier Jahren der Produktentwicklung nicht verloren hatte. Doch vier Löwen waren recht schnell raus: Die Idee sei gut, aber man könne sich nicht damit identifizieren, so die Investoren. Einzig Ralf Dümmel erbarmte sich schließlich und bot Dilgin 40 Prozent Anteile für 100.000 Euro.

Das Ergebnis: Ein überglücklicher Dilgin und ein Investor, der von seinen Kollegen belächelt wird. „Das ist aber nett von dir, Ralf“ oder „Wirklich sehr humanistisch von dir“, meinten die anderen Löwen. Ob die Idee tatsächlich zu belächeln ist oder ob „Keddi Scoop“ bald schon der Bestseller in der Tierhandlung ist, lässt sich wohl bald schon sagen.

Und auch für Florian Kiener und Stefan Walter von „happybrush“ aus München gibt es ein Happy End. Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel investieren in die elektrische Zahnbürste, die mit Schall-Technologie für hocheffektive Vibrationen und eine sanfte Reinigung sorgen soll. Ursprünglich forderten die Gründer 500.000 Euro für 10 Prozent ihres Unternehmens. Die beiden Löwen wollten jedoch nur investieren, wenn jeder von ihnen 10 Prozent Unternehmensanteile erhält. Schließlich ging der Deal mit 500.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile über die Bühne.

24. Oktober: „TeeFee“ hofft bei „Die Höhle der Löwen“ heute auf Millionendeal

Jede Woche stellen Gründer ihre Start-Ups und die dazugehörigen Dienstleistungen und Produkte vor, um einen der Investoren für sich zu gewinnen. Doch nur selten knackt das geforderte Investment die Millionengrenze – so jedoch auch heute bei „Die Höhle der Löwen“. Marco Rühl und Jill-Evelin Erlach verlangen für 25 Prozent ihres Unternehmens „TeeFee“, das zuckerfreie Lebensmittel für Kinder herstellt, eine Million Euro. Ob diese Idee die Gründer ausreichend beeindruckt?

Das Besondere, so die Gründer selbst, ist das Süßungsmittel Stevia, das die Lebensmittel dennoch süß schmecken lässt und Kindern die gesunden Speisen somit schmackhaft machen soll. „Stevia enthält viele positive Eigenschaften, insbesondere ist es kariesvermeidend und blutzuckesenkend“, erklärt Gründerin Erlach. Ob sich einer der Löwen für den Deal interessiert, wird heute ab 20.15 Uhr auf VOX zu sehen sein. Auf Judith Williams müssen Zuschauer heute jedoch verzichten – erneut ist die Investorin krank und wird von Gastlöwe Georg Kofler vertreten.

20. Oktober: Das sind die Gründer in Folge 8

Marco Rühl und Jill-Evelin Erlach verkaufen mit „TeeFee“ zuckerfreie Bio-Kinderlebensmittel und erhoffen sich in der „Höhle der Löwen“ ein Investment in Höhe von einer Millionen Euro. Der Clue bei diesem Produkt: Die Gründer verwenden statt Zucker das paraguyaische Kraut Stevia.

Doch bei den Löwen scheint das Getränk keinen Anklang zu finden. Carten Mashmeyer verzieht skeptisch das Gesicht und Gast-Löwe Georg Kofler sagt dazu nur: „Also ehrlich gesagt, mir schmeckt das gar nicht.“

Ob organisierte Mal-Workshops in Bars, die perfekte Katzenstreuschaufel, eine Energie-Tank-App, ein Einstecktuchhalter oder eine elektrische Zahnbürste: Auch am Dienstag, den 24. Oktober, sind die Gründer von „ArtNight„, „Keddii Scoop„, „NO LIMIT„, „Manplan“ und „happybrush“ sehr vielseitig.

19. Oktober: Brüder aus der Staffel von 2015 verkaufen Start-up für 12,5 Millionen Euro

Als die beiden Brüder Maxim und Raphael Nitsche (damals 18 und 19 Jahre alt) 2015 bei „Die Höhle der Löwen“ ihre Mathe-App Math42 vorstellten, stieg der Download direkt im Anschluss rasant an. Investor Frank Thelen war schon damals begeistert und sagte großes Wachstum voraus.

Die smarten Gründer haben ihr Start-up jetzt an den US-Konzern Chegg verkauft, der auf Onlineschulbücher spezialisiert ist. Der Konzern zahlte nach eigenen Angaben 12,5 Millionen Euro. Dazu können in den nächsten Jahren wohl noch ein Betrag von 7,5 Millionen Euro sowie Aktienoptionen.

18. Oktober: Die Löwen knacken erneut Zuschauerrekord

Vox punktete gestern mit starken Werten für seine „Die Höhle der Löwen“. 3,17 Millionen Zuschauer (11,2 Prozent) schalteten gestern ein – wieder ein Staffelrekord, so wie erst in der Woche davor.

In der Gruppe der 14- bis 59-jährigen Zuschauer liegt der Marktanteil bei 16,8 Prozent – das ist Vox zufolge sogar ein Quoten-Bestwert seit Start der Existenzgründershow. „Die Höhle der Löwen“ gilt als erfolgreichste Primetime-Eigenproduktion in der Geschichte des Senders.

18. Oktober: Nur drei Produkte sind in Folge 7 erfolgreich

Für zwei Kunstfreunde ist Folge 7 der aktuellen „Die Höhle der Löwen“-Staffel ganz besonders unangenehm gewesen. Mit ihrer App „Wydr“ dachten sie, eine Art Tinder für Kunstwerke erfunden zu haben, die dazu noch unbekannte Künstler unterstützt – indem deren Werke bewertet und erworben werden. Das Problem: Bislang haben die Gründer nur einen geringen Umsatz erreicht. Auch das Konzept ist für die Löwen nicht überzeugend. Carsten Maschmeyer fand die Bewertung des Unternehmens „anmaßend“ und das ganze Produkt „eine Frechheit“. Die beiden Gründer gingen ohne Deal nach Hause.

Schultüten, die stehen können – das präsentierten die Gründer von „Der kleine Knick„. Auch hier sind die Zahlen wenig überzeugend, und obwohl die Löwinnen die Tüten schön finden, kommt kein Deal zustande. Ähnlich erging es der Effektmaschine „Fairy Snow„. Keiner der Investoren möchte sich auf einen Deal für Kunstschnee und Konfetti auf Knopfdruck einlassen. Immerhin: Sie machen dem Gründer Mut, dass die Maschine auch ohne Löwen-Deal verkauft werden wird.

Besser erging es „Rokitta’s Rostschreck„, einem Anti-Rostmagneten, der in der Spülmaschine zum Einsatz kommt. Ralf Dümmel steigt für 100.000 Euro mit 35 Prozent ein. Die Sportbekleidungsmarke „Morotai“ findet Dümmel auch gut – durchsetzen kann sich bei dem Deal letztendlich Dagmar Wöhrl, die für ebenfalls 100.000 Euro 20 Prozent der Firmenanteile erhält. Die Porridge-Firma „3 Bears“ hat auch noch Glück. Frank Thelen redet so lange auf Judith Williams ein, bis sie sich erbarmt und mit Thelen gemeinsam in das Unternehmen einsteigt.

13. Oktober: Diese Produkte werden in Folge 7 vorgestellt

Am kommenden Dienstag pitchen Gründer den Löwen wieder ihre spannenden Ideen und Projekte. So auch Caroline Steingruber (32) und Tim Nichols (35), die „3Bears“ gegründet haben. Sie wollen das traditionelle englische Frühstücksgericht Porridge auf Deutschlands Tische bringen: Dafür fordern sie 150.000 Euro und bieten 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Rokitta’s Rostschreck“ würde sich dann gleich dem Frühstücksbesteck widmen, das in vielen Fällen nach dem Spülmaschinengang rostet. Dank eines Magnets möchte Gründer Oliver Rokitta (48) dieses Problem lösen und will für 10 Prozent Firmenanteile ein Investment von 100.000 Euro.

In Folge 7 von „Die Höhle der Löwen“ bieten Matthias Dörner (35) und Timo Hahn (38) mit ihrer App „WYRD“ Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke einfach zu verkaufen – für 249.999 Euro bieten sie 20 Prozent Firmenanteile.

Tobias Otto (35) und Johanna Kettner (37) möchten derweilen die klassische Form der Schultüte revolutionieren: Mit einem 50.000-Euro-Investment erhoffen sie sich, das Sortiment ihrer Schultüten in Tierformen zu erweitern. Die Löwen würden dafür 20 Prozent der Anteile an „Der kleine Knick“ erhalten.

Auch Sport ist in Folge 7 wieder vertreten: Mit „MOROTAI“ bieten Rafy Ahmed (28), Waldemar Wenzel (29), Werner Strauch (33) und Andreas Maier (31) alltagstaugliche und funktionale Sportkleidung an. Für 15 Prozent würden sie gerne 75.000 Euro von den Löwen bekommen wollen.

Mit „Fairy Snow“ kann man das ganze Jahr Schnee herbeizaubern: Romy (31) und Leon (30) Stein sind Geschwister und können mit ihrer Maschine nicht nur falschen Schnee, sondern auch Konfetti oder Herbstlaub vom Himmel herab regnen lassen – und das ohne Wasser. In „Die Höhle der Löwen“ möchten sie die Jury überzeugen, 150.000 Euro zu investieren, um 20 Prozent der Firmenanteile zu erhalten.

12. Oktober: Frank Thelen hat in dieser Staffel zum zweiten Mal kein Glück

Zum zweiten Mal ist ein Investment geplatzt für das sich Frank Thelen interessiert hatte. Erst kürzlich scheiterte der „Teamwallet“ – Deal. Die digitale Mannschaftskasse hat den Deal mit einem anderen Investor abgeschlossen. Nun folgte das aus für sein Investment bei „Parce“. Die drei Jungs und ihre smarten Zwischensteckdosen sind sich mit Frank Thelen nicht einig geworden, als es um die Details ging.

11. Oktober: Streit bei den Löwen in Folge 6 um „pony puffin“?

Dass Judith Williams besonders die Idee der „pony puffin„-Gründer gefällt, jeder Frau auf einfache Art und Weise einen voluminösen Pferdeschwanz zu ermöglichen, ist für „Die Höhle der Löwen“ wohl nichts Ungewöhnliches: Williams vertreibt die größte europäische Teleshopping-Marke im internationalen Verkaufsfernsehen. Hinzu kommt, dass sie sich selbst sehr für Beauty-Produkte interessiert.

Aber dass Ralf Dümmel im Deal mit dem Ehepaar hinter „pony puffin“ mitmischen will, ist neu. In Folge 6 ging es aber genau darum: Beide Löwen bieten dasselbe. Frank Thelen und Carsten Maschmeyer wollten nicht investieren, da sie sich als Männer für nicht kompetent genug in dem wohl reinen Frauengebiet halten. Investorin Dagmar Wöhrl kritisierte, dass es zu viel Erklärungsbedarf bei dem Produkt gebe und sie daher einen Verkauf für schwierig halte.

„Ich könnte das verkaufen“, sprach Judith Williams direkt dazwischen und machte ihr Interesse somit glasklar. „Natürlich möchte ich bei Ihnen investieren, weil das ist mein Produkt“, erklärte sie wenig später. Verhandeln wollte sie nicht: 65.000 Euro für 49 Prozent Firmenanteile hielt die Tele-Shopping-Expertin für mehr als fair.

„Sie sind ein Gründerpaar zum Liebhaben“, äußerte sich Ralf Dümmel kurz danach und machte dann dem „pony puffin„-Ehepaar denselben Deal – zur großen Verwunderung von Williams, die das Produkt klar als das eigene sieht.

Doch das letzte Wort haben Gründerpaar Elena und Julian Musiol selbst: Sie beraten sich und treffen dann ihre Entscheidung. Die Spannung zwischen Dümmel und Williams bleibt bis zum Schluss erhalten. Mit dem Argument, lieber gleich den globalen Markt zu erobern, möchte das Ehepaar lieber die Unterstützung von Löwin Judith Williams bekommen.

Gerade Elena Musiol schien sehr aufgeregt, als sie „pony puffin“ vorstellte. Im Nachhinein erklärte sie nun gegenüber „Stern„, welchen glücklichen Grund das hatte: Während des Pitchs hatte sie sich in den ersten Wochen ihrer Schwangerschaft befunden, weswegen es ihr körperlich nicht besonders gut ging. Rückblickend ist sie demnach aber sehr zufrieden mit dem Pitch.

Diese Produkte überzeugten die Investoren in Folge 6 – der „Parce“-Deal platzt nach der Sendung

Wer seine Tiefkühlpizza aufpeppen will, hat in Zukunft eine neue Möglichkeit dazu. Denn mit „Mioolio“ bringen die Gründer Luigi Stella und Taner Gecer kleine Beutel mit Gewürzölen – etwa Knoblauch- oder Chiliöl – auf den Markt, sodass Kunden ihre selbst aufgebackene Pizza „pimpen“ können. Von dieser Idee war in „Die Höhle der Löwen“ Folge 6 vor allem eine Investorin begeistert: Dagmar Wöhrl.

Weil eine Tüte „Mioolio“ gerade einmal 19 Cent kosten soll, forderten die Gründer keine besonders hohe finanzielle Beteiligung. 15 Prozent des „Pimp my Pizza“-Unternehmens boten die befreundeten Gründer für nur 30.000 Euro an. Am Ende gelang der Deal aber nicht mit Dagmar Wöhrl, sondern mit Handelsexperte Ralf Dümmel, der für 30.000 Euro sogar 25,1 Prozent des Unternehmens bekam.

Wöhrl ging aber auch nicht leer aus in Folge 6: Sie investierte 100.000 Euro in das Familienunternehmen von Ariane Goehringer und deren Eltern, die mit „Sywos“ ein Fitnessgerät für zuhause oder unterwegs erfunden haben.

Bei Elena Musiol und Ehemann Julian ging es nicht ums Essen, sondern um das Aussehen. Mit „pony puffin“ bietet das Paar eine Zopf-Stütze an, die nur mit einem Haargummi fixiert werden muss. Für 65.000 Euro boten die beiden 49 Prozent ihres Unternehmens an. Homeshopping-Expertin Judith Williams testete das Produkt und setzte sich letztendlich bei dem Deal mit den „Höhle der Löwen“-Gründern gegen Ralf Dümmel durch.

Ein weniger simples Produkt stellten die Gründer Eugen Pflüger, Nikolaj Klebert und Malte Janduda vor. Ihr Zwischenstecker „Parce“ soll jedes technische Gerät zum Teil eines Smart Home machen können – noch dazu per Sprachsteuerung. Die Unternehmer kündigten außerdem an, anderen Firmen künftig bei dem Einbau smarter Technik unterstützen zu wollen. Frank Thelen zeigte sich begeistert und bot in der Sendung 15 Prozent der Anteile für 400.000 Euro Investment. Zusätzlich wollte er 100.000 Euro als Serverkapazität zahlen. Allerdings platze der Deal wohl nach der Sendung, als es um die Details der Investition ging. Die Gründer zeigten sich enttäuscht, dass der Deal am Ende geplatzt ist. Ans Aufgeben denken sie aber nicht. Sie möchten mit Parce zunächst an Apples Smart-Home-System HomeKit andocken.

9. Oktober: „MIOOLIO“-Gründer wollen in Folge 6 Löwen mit „Pimp your pizza“ überzeugen

700 Millionen Tiefkühlpizzen sollen 2016 in Deutschland verkauft worden sein – so die Gründer Luigi Stella und Taner Gecer. Das sind weitaus höhere Zahlen als für frische Pizzen. In einer Vorschau auf Vox.de stellen die „MIOOLIO“-Gründer den Löwen ihre innovative Idee vor: Sie wollen in kleinen Beuteln Gewürz-Öle anbieten, mit denen man die eigene Tiefkühlpizza „aufpimpen“ kann.

„MIOOLIO ist klein, es ist praktisch, es ist günstig und es schmeckt“, so beschreiben Luigi und Taner ihr Produkt. In Folge 6 von „Die Höhle der Löwen“ fordern sie von den Investoren 30.000 Euro und bieten 15 Prozent ihrer Firmenanteile an. Ob die Löwen das Produkt gutheißen?

6. Oktober: In Folge 6 geht es um Pizza und Ponys

Kommenden Dienstag (10. Oktober) trauen sich Gründer in „Die Höhle der Löwen“, um Investoren von ihren innovativen Ideen zu überzeugen.

In Folge 6 präsentiert die Vox-Show noch weitere spannende Produkte: Mit „pony puffin“ soll jeder Frau einen schönen, voluminösen Zopf gelingen. Über „erledigungen.de“ könnten künftig Menschen erheblich Zeit sparen, indem sie andere damit beauftragen, ihre lästigen Aufgaben zu erledigen. Für Sportbegeisterte bietet „SYWOS“ eine praktische und mobile Alternative zu globigen Sportgeräten. Trotz Rückruf ihres WLAN-Steckers trauen sich die Gründer von „parce“ in Folge 6 in die Höhle der Löwen. Mit „Goodsmith“ bringen die Gründer gleich einen speziellen Gast mit ins Studio: Das Pferd soll den „innovativsten Hufschutz der Welt“ tragen.

Die Folge 5 von „Die Höhle der Löwen“ sahen übrigens 2,90 Millionen Zuschauer. Das ist die beste Quote der aktuellen Staffel.

4. Oktober: Judith Williams fordert 51 Prozent Unternehmensanteile von Baby-Spa-Betreiberinnen

Die letzten beiden Gründerinnen aus Folge 5 von „Die Höhle der Löwen“ haben noch in der Sendung eine Restrukturierung ihres Konzepts vorgenommen: Anstatt wie geplant weitere Baby-Spas in deutschen Großstädten zu eröffnen, will Judith Williams lediglich in die Öle investieren, die die Gründerinnen ebenfalls verkaufen – und die Investorin will das Sagen haben: Sie fordert satte 51 Prozent Firmenanteile. Abgeben wollten die Gründerinnen lediglich zehn Prozent für 125.000 Euro.

Doch für Judith Williams machen die beiden eine völlige Kehrtwende, verwerfen die Idee weiterer Baby-Spas und willigen ein, das Geld ausschließlich in die Produktion der Öle zu investieren. Auch die anderen Investoren sind verblüfft: „Das war eigentlich ein totales Restructuring gerade“, staunt Frank Thelen.

Bisher betreiben Manuela Apitzsch und Marie Papenkort einen Baby-Spa in Düsseldorf, wo Babys in kleinen Becken und mithilfe eines aufblasbaren Reifens „floaten“ können – das fördere die körperliche und emotionale Entwicklung der Kleinen, so die Gründerinnen. Seit kurzem bieten sie auch Öle an, mit denen Papenkort – staatlich anerkannte Baby-Masseurin – die Kleinen massiert. Dieses Geschäft wird nun wohl das Haupt-Produkt des Unternehmens werden.

3. Oktober: Das sind die Produkte aus Folge 5

Die drei Gründer von „Everysize“ Denis Falkenstein (30), Eugen Falkenstein (37) und Pascal Prehn (39) haben eine internationale Suchmaschine entwickelt, die speziell nach Schuhgrößen sucht. Man könne laut Angabe der Gründer auch Filter wie „Modell“ und „Marke“ hinzufügen. Das Online-Portal soll dabei aus rund 15.000 verschiedenen Sneakern auch die Preise vergleichen. Über die Seite kann der gewünschte Schuh dann direkt bestellt werden, so die Gründer.

Das Konzept haben die drei jungen Männer mit der Schuhgröße von Frank Thelen ausgetestet. Als Jury-Kollege Ralf Dümmel hört, dass Thelen eine Schuhgröße von 46 hat folgt von ihm nur ein erstauntes „Boah!“.

Das „Everysize“-Trio möchte im Gegenzug für siebeneinhalb Prozent Firmenanteile eine Finanz-Spritze von 150.000 Euro.

Hier geht’s zur Vorschau zu „everysize“.

Zwei Brüder stellen ihr Unternehmen „Revodancer“ vor, mit dem sie sich auf Tanzschuhe im modernen Look spezialisiert haben. Geht es nach den Gründern, passen klassische Tanzschuhe nicht zu modernen Tänzen. 350.000 Euro wollen sie für 20 Prozent ihres Unternehmens.

Mit „Good Eggwhite“ wollen zwei Gründer Fitness-Fans ansprechen, die sich eiweißreich ernähren wollen, aber nichts mit dem Eigelb anfangen zu wissen. Ihr Produkt: Reines, pasteurisiertes Bio-Eiklar aus 16 Bioeiern pro Flasche. Vier Monate soll das ungekühlt haltbar sein, ohne Zugabe von Konservierungsstoffen. Für zehn Prozent ihres Unternehmens wollen sie eine halbe Million Euro.

Mit „ZEI“ stellt ein Gründer ein Modell vor, das der Zeiterfassung von Unternehmen oder Selbstständigen dienen soll. Jede der acht Seiten wird einem Kunden zugewiesen. Wenn man an dessen Projekt arbeitet, dreht man ZEI auf diese Seite. Die Daten werden automatisch ins System übertragen. Eine halbe Million Euro will Gründer Manuel Bruschi für zehn Prozent seines Unternehmens.

Mabyen“ ist nach Angaben der Gründer das erste Baby-Spa Deutschlands. Mit abgestimmten Anwendungen werde die Entwicklung von Babys gefördert. Die Gründerinnen wollen nun in ganz Deutschland expandieren – und benötigen dafür 125.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie den Löwen zehn Prozent ihres Unternehmens.

1. Oktober: Das sind die Gründer in Folge 5

In der fünften Folge von „Die Höhle der Löwen“ wird neben dem Beauty-Unternehmen „Veluvia“ auch der Tanz-Sneaker von „Revodancer“ vorgestellt. Mit der Suchmaschine „everysize“ wollen die Gründer Dennis und Eugen Falkenstein und Pascal Prehn den internationalen Schuhmarkt revolutionieren. Außerdem werden noch „Mabyen“, „Zei“ und „Good Eggwhites“ vorgestellt.

Der Veluvia-Gründer Jörn-Marc Vogler behauptet, er sei mit seinen 45 Jahren nur dank seinem Nahrungsergänzungsprodukt so fit wie nie zuvor. Die „Veluvia“-Kapseln aus natürlichen Lebensmitteln sollen den Tagesbedarf an Obst und Gemüse decken. Für sein Unternehmen erhofft sich Ex-Banker Vogler ein Investment von 200.000 Euro, so Vox.

Judith Wiliams scheint nicht so begeistert: „Das sieht aus wie der 185. Diät-Shake.“ Hier geht’s zum Teaser.

28. September: Es gibt eine Vorschau auf Folge 5

Am 3. Oktober läuft die fünfte Folge der Erfolgsshow „Die Höhle der Löwen“. Auf Vox kann man in einem kurzen Video schon jetzt sehen, was nächsten Dienstag in der Sendung mit Gründern und Investoren passieren wird. Hier geht’s zur Vorschau.

27. September: Ralf Dümmel und Frank Thelen erklären, welche Gründer sie überzeugt haben

In „Die Höhle der Löwen“ geht es hauptsächlich um innovative Ideen, die großes Marktpotenzial haben. Aber für die Löwen spielen auch der „Pitch“, also die Vorstellung der Idee, und die Gründer eine große Rolle. Im Backstage-Interview von Vox erklären zwei Löwen, warum sie sich für bestimmte Gründer in Folge 4 entschieden haben.

„Coole Idee“ – so nannte Ralf Dümmel das Projekt „KletterLetter“, das ein Designer-Möbel gleichzeitig zum Kratzbaum werden lässt. „Die typischen Kratzbäume sehen alle gleich aus. Die haben sich einfach Gedanken gemacht, daraus Wohnaccesoires zu machen. Die Idee finde ich super“, erklärte Dümmel weiter. „Das ist ein Riesenthema und Riesenmarkt: Bei 16 Millionen Katzen hat das ein mega Potenzial.“

Bei „Go Simply“ haben „mir die Gründer gepasst“, kommentiert Dümmel, der dafür 150.000 Euro investiert. Auf die Zusammenarbeit scheint er sich zu freuen: „Das wird eine spaßige Geschichte.“

Auch für Frank Thelen spielt der Pitch der Gründer eine maßgebliche Rolle. Sein Investment in „fit taste“ begründet er wie folgt: „Da haben mich die Gründer begeistert. Die haben ganz ehrlich von ihren Schwächen berichtet und oftmals ist es so, dass die Gründer einfach nicht 100 Prozent ehrlich sind.“ Letztendlich entscheiden die Löwen nach persönlichem Interesse. Thelen beendet sein Interview mit dem Geständnis: „Food liebe ich, gesundes Food ist meine Welt.“

KletterLetter, Go Simply, Fit Taste und Kajnok: Das waren die Ideen der Gründer in Folge 4

Mit „KletterLetter“ bieten Julia Posniak und Lutz Spendigin in Folge 4 von „Die Höhle der Löwen“ Designer-Möbel an, die gleichzeitig als Kratzbaum fungieren. Investor Ralf Dümmel griff zu und erhielt für 50.000 Euro 33,3 Prozent der Firmenanteile. Auch „Go Simply“, ein Set zur automatischen Öffnung der Heckklappe beim Entriegeln des Autos, konnte Dümmel überzeugen. Für 150.000 Euro bekam der Investor 20 Prozent der Firmenanteile. Die Fertiggerichte von „Fit Taste“, die gesundheitsbewusste Menschen helfen soll, schnell das richtige Gericht auf dem Teller zu haben, überzeugten die Jury ebenfalls. Frank Thelen bekam für 300.000 Euro 25 Prozent der Firmenanteile.

In Folge 4 von „Die Höhle der Löwen“ gab es noch ein weiteres Produkt, dass die Ernährung unterstützen sollte. Sonja Zubers „Kajnok“ ist eine Nudel-Alternative, die lange satt macht und gleichzeitig beim Abnehmen hilft. In der Sendung kam es zwar mit Gast-Investor Georg Kofler zum Deal, Medienberichten zufolge soll dieser nach der Show aber geplatzt sein.

Die Produkte „Soundbrenner Pulse“ und „Original Unverpackt“ konnten nur bedingt bei der „Die Höhle der Löwen“-Jury punkten. Die Idee von „Original Unverpackt“ fanden zwar alle Investoren gut – doch nicht gut genug, um sich daran zu beteiligen.

26. September: In Folge 4 geht es um 1,5 Millionen Euro-lnvestment

In der vierten Folge wird es musikalisch – und es geht in die Millionenhöhe. Den Investoren wird die Entwicklung „Soundbrenner Pulse“ von den Gründern Florian Simmendinger und Julian Vogels schmackhaft gemacht.

Die beiden leidenschaftlichen Musiker haben das klassische Metronom weiterentwickelt: Statt des geräuschvollen Pendels soll nun ein vibrierendes Armband Musikern den Takt vorgeben. Dies kann am Arm, Bein oder Handgelenk getragen werden. Doch Simmendinger und Vogels verlangen für 10 Prozent ihrer Firmenanteile 1,5 Millionen Euro. Ob die Löwen in dieses teure Start-up einsteigen?

20. September: In Folge 4 von „DHDL“ 2017 kommt Gastinvestor Georg Kofler

Nach der Show ist vor der Show. Am Dienstag, 26. September 2017, geht es wieder weiter mit der beliebten Gründer-Show. Schon jetzt zeigt Vox einen Trailer von Folge 4.

Unter anderem wird in der vierten Folge ein Start-Up-Unternehmen, das patentierte Designer-Katzenmöbel vertreibt, um die Gunst der Jury werben. Auch stellt der Trailer ein neues Jury-Mitglied vor.

In Folge 4 wird wohl Georg Kofler als Gastinvestor dabei sein. „Wenn ich hier diese Einbauanleitung lese, krieg‘ ich grüne Pickel!“, ist sein Kommentar zu einem Gründer-Produkt. Kofler ist ein Manager und Unternehmer, der insbesondere durch seine Arbeit für Medienkonzerne bekannt wurde.

20. September: Bei den Löwen ist GETAWAY gescheitert, aber ein Business Angel steigt vielleicht ein

In „Die Höhle der Löwen“ bekam Edgar Scholler mit seiner App „GETAWAY“ in Folge 3 eine Abfuhr. Er war enttäuscht darüber, dass den Löwen der Mut für die Investition in seine innovative Plattform gefehlt habe. Aber anscheinend war sein Einsatz in der Show „Die Höhle der Löwen“ doch nicht ganz umsonst: In einem Interview auf dem Portal Gründerszene berichtet der 31-Jährige darüber, was sich nach seinem Fernsehauftritt getan hat. Laut Scholler ist es nach der Sendung zu einer aussichtsreichen Begegnung mit einem Business Angel gekommen. Details wollte das Unternehmen dazu nicht nennen.

19. September: Löwen kämpfen um Deal mit Zahnarzt

Zahnarzt Dr. Ismail Özkanli (44) konnte bei „Die Höhle der Löwen“ mit einer veganen Creme aus Schwarzkümmel gegen Parodontitis überzeugen. „Es gibt weltweit kein anderes Mittel, das dagegen hilft – außer unsere ‚Parodont Creme'“, erklärte der Berliner. Zusammen mit seinem Vater Hüsnü hat er eine Creme gegen Zahnfleischentzündungen und -blutungen entwickelt. Ralf Dümmel wollte gleich einsteigen: „Kümmel und Dümmel, das passt zusammen!“ Auch alle anderen Gründer wollten den Deal – am Ende entschied sich Ismail Özkanli aber für ein gemeinsames Angebot von Dümmel und Carsten Maschmeyer.

Ralf Dümmel konnte in Folge 3 von „Die Höhle der Löwen“ einen weiteren Deal abschließen. Der Löwe bekam den Zuschlag für sein Angebot für „Schnexagon“, ein ökologisches und ungiftiges Mittel gegen Schnecken von Dr. Peter Rehders und der Biologin Nadine Sydow. Löwin Dagmar Wöhrl investierte in der dritten Folge in die GRACE Flowerbox von Nina Wegert und Kirishan Selvarajah – und sieht eine rosige Zukunft für die verpackten Blumen: „Sie sind toll. Ich sehe Sie bei Ludwig Beck. Ich sehe Sie in unseren Hotels. Ich stelle mir das sehr schön vor.“

„Die Höhle der Löwen“-Investorin Judith Williams bekam den Zuschlag für „Five Skincare“, der Naturkosmetik mit höchstens fünf Inhaltsstoffen von Anna Pfeiffer. In Folge 3 stellte außerdem Edgar Scholler das Autosharing-Business GETAWAY vor. Die Löwen wollten nicht investieren – denn sie vermuten, dass der Berliner bis zu 20 Millionen benötigen könnte. Auch Steffen Tröger von „BigBox Berlin“ – Pool- und Bühnenboxen aus umgebauten Seecontainern – bekam von den Investoren eine Abfuhr.

Unsere ausführliche TV-Kritik lesen Sie hier: „Die Höhle der Löwen“: Pool-Party und Zahnarzt-Besuch in Folge 3

18. September: Das erwartet die Löwen in Folge 3 von „DHDL“ 2017

Jeden Dienstag pitchen Gründer den Löwen ihre Ideen und versuchen sie, von einem Investment zu überzeugen. In Folge 3 der vierten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ erwartet den Investoren ein ganz besonderer Pitch.

Laut Vox soll Gründer Steffen Tröger die Löwen aus der Höhle locken: Mit „BigBox“ sollen ausgediente Hochseecontainer eine neue Bestimmung bekommen. So lädt die Poolbox zum Beispiel zum Schwimmen ein. „Bei mir kribbelt das ungemein“, sagt Judith Williams zur Geschäftsidee. Tröger erhofft sich ein Investment von 300.000 Euro und bietet dafür einen zehn Prozent hohen Anteil. Ob die Löwen darauf anspringen?

Außerdem werden den Löwen unter anderem „Schnexagon“, „GRACE Flowerbox“ und „Parodont Creme“ vorgestellt. Die dritte Folge wird am 19. September auf Vox ausgestrahlt.

12. September: „TeamWallet“-Gründer haben besseres Angebot als in „DHDL“ bekommen

An Überzeugungskraft mangelte es nicht in der zweiten Folge von „Die Höhle der Löwen“: Frank Thelen ließ sich nach einer ursprünglichen Absage überreden, doch noch bei „Teamwallet“ einzusteigen. Vergeblich, wie sich nun herausstellte, da laut bild.de das Gründer-Team gleichzeitig ein besseres Angebot von anderen Investoren bekommen hatte.

„In den Gesprächen mit den Gründern von Teamwallet hat sich herausgestellt, dass ein attraktiveres Angebot über eine Finanzspritze des europäischen Innovationsfonds InnovFin in Verbindung mit einem Business Angel in Höhe von 5% zu 150.000 Euro auf dem Tisch lag“, erklärte Löwe Frank Thelen. Er dagegen wollte 75.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile investieren.

Doch zwischen Thelen und den Gründern von „Die Höhle der Löwen“ gab es kein böses Blut: Der Investor riet dem Team dazu, das alternative Angebot anzunehmen. „Dies sollte ein Einzelfall bleiben, aber Startup-Deals müssen auch mal besondere Wege gehen“, sagte Thelen zu dem Schritt.

Die App „TeamWallet“ soll als digitale Mannschaftskasse funktionieren: Per Handy können so zum Beispiel Strafzahlungen getätigt, aber auch für Ausflüge gespart werden.

Auch diese Projekte überzeugten die Löwen in Folge 2

Ganz so emotional wie bei MoveAid aus Folge 1 wurde es in der zweiten Folge bei „Die Höhle der Löwen“ 2017 nicht. Doch auch diesmal gab es mehrere Gründer-Ideen, die den Löwen gut gefielen. Sie investierten in die „MySchleppApp“, „Teamwallet“, „Fluxbag“ und „Helga“.

Bei „Die Höhle der Löwen“ gibt es nicht selten kuriose Entstehungsgeschichten. Im Fall von „MySchleppApp“ begann die Idee mit einem Problem: Santosh Satschdeva blieb mit seinem Auto liegen, Fank Heck schleppte ihn ab. Gemeinsam entwickelten sie deshalb die App, die Nutzern Abschleppdienste in der Nähe zeigt. Von dieser Idee lassen sich Frank Thelen und Carsten Maschmeyer überzeugen. Thelen ließ sich in „Die Höhle der Löwen“ außerdem vom charmanten Fußballer Michi Schweizer dazu überreden, auch in die digitale Mannschaftskasse „Teamwallet“ zu investieren.

Das Aufblasen von Luftmatratzen soll mit „Fluxbag“ leichter werden, erklären die Gründer Jens Thiel und Lucas Richter den Investoren. In Folge 2 von „Die Höhle der Löwen“ konnten sie Ralf Dümmel überzeugen, in ihre Idee zu investieren. Dümmel beteiligte sich außerdem an dem auf Algen basierenden Superfood-Getränk „Helga“ von Anneliese Niederl-Schmidinger, Renate Steger und Ute Petritsch.

Lesen Sie auch unseren ausführlichen Rückblick: „Die Höhle der Löwen“: Judith Williams mit intimen Geständnissen

11. September: Dieser Algen-Drink kommt in Folge 2

Ein gesundes Erfrischungsgetränk, ein „functional beverage“, soll in „Die Höhle der Löwen“ Folge 2 die Investoren überzeugen. Es basiert auf einem ganz besonderen Superfood: Die Chlorella-Alge bietet die Grundlage für ein zuckerarmes und veganes Getränk, das zusätzlich auch noch viele Vitamine enthält. Die Gründerinnen Anneliese Niederl-Schmidinger, Renate Steger und Ute Petritsch wollen die Löwen mit diesem Drink namens „HELGA“ überzeugen.

„HELGA“ steht für „healthy algae“, das Getränk ist in Österreich bereits auf dem Markt. Chemikerin Anneliese Niederl-Schmiedinger erklärt, warum das Erfrischungsgetränk auch in Deutschland auf den Markt kommen sollte: „Algen sind DAS Lebensmittel der Zukunft.“ Eine Flasche des Superfood-Drinks deckt ein Viertel des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 und enthält nur 30 Kalorien. Das klingt alles nach einem Trend-Getränk – bleibt nur die Frage, ob der Algen-Drink auch den „Löwen“ schmeckt. Renate Steger, Anneliese Niederl-Schmidinger und Ute Petritsch erhoffen sich ein Investment von 375.000 Euro für 15 Prozent ihres Unternehmens.

Das Gründer-Duo Santosh Satschdeva und Frank Heck begibt sich mit der „MySchleppApp“ ebenfalls in die „Höhle der Löwen“. Die App soll Abschleppbetriebe mit Kunden vernetzen. Lucas Richter und Jens Thiel aus Leipzig präsentieren dagegen mit „Fluxbag“ eine innovative Luftpumpe. In Folge 2 wollen außerdem Jenny Fischer und Janusz Hermann aus Stuttgart mit „TattooMed“ die Investoren von einer Pflegesalbe für Tätowierungen überzeugen. Und nicht zuletzt wollen auch die vier Gründer der digitalen Mannschaftskasse „Teamwallet“ die „Löwen“ begeistern.

6. September: Das sagt Jury-Mitglied Dagmar Wöhrl zu MovEAid

Folge 1 von „Die Höhle der Löwen“ war voller Emotionen geladen. Gründerin Anna Vonnemann, 67 Jahre alt, hat MovEAid erfunden, damit ihre inzwischen 26-jährige Tochter Didia Gutmann nach ihrer halbseitigen Lähmung bereits im Mutterleib mehr Körperkontrolle erlangen kann. „Ich habe mich dann an den Küchentisch gesetzt und ein Gerät zusammengelötet, das die Funktion des sensorischen Zentrums im Gehirn nachahmt“, erklärte Gründerin Anna der DHDL-Jury.

„Ich glaube, wir alle waren emotional sehr aufgewühlt von dieser Geschichte“, erklärt Löwin Dagmar Wöhrl im Backstage-Interview des Senders Vox. „Dagmar und ich sagen: Wir sind drin!“, verkündete Carsten Maschmeyer zur großen Freude der Gründerin und ihrer Tochter. Mit Carsten Maschmeyer erklärte sich Dagmar Wöhrl dazu bereit, die erhofften 200.000 Euro in das Projekt zu investieren. Dabei ging es ihr jedoch gar nicht um den Profit: „Es gibt so Situationen im Leben, da hast du das Gefühl, wie kannst du helfen? Wie kannst du mit einem Produkt anderen Menschen helfen, die eigentlich hoffnungslos sind?“

Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht zu „Die Höhle der Löwen“ Folge 1.

Diese Ideen überzeugten die Investoren-Jury in Folge 1

Neben MovEAid konnte auch „Protect Pax“ überzeugen. Der flüssige Display-Schutz für Smartphones vom Gründer-Duo Pascal Buchen und Anthony Filipiak begeisterte vor allem Ralf Dümmel, der dem Duo drei Dinge zu sagen hatte: „Geil! Geil! Geil!“ Doch nicht alle Produkte konnten in der ersten Folge von „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Bei den „hearts for heels“ von Birgit Unger – Schaumstoff-Herzen als Einlagen für zu große High Heels – sind die Investoren weniger emotional. Judith Williams findet die Einlagen unangenehm.

3. September: Das erwartet die Zuschauer in der ersten Folge der neuen Staffel

Die Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ geht mit zwölf Folgen in die nächste Runde. Zum Auftakt von „DHDL“ 2017 am 5. September 2017 betreten die Düsseldorfer Pascal Buchen (26) und Anthony Filipiak (22) mit „Protect Pax“ als erstes Start-up die „Höhle der Löwen“. Das Gründer-Duo hat einen flüssigen Display-Schutz für Smartphones entwickelt und erhofft sich von den Investoren 100.000 Euro für 15 Prozent Unternehmensanteile. „Unser Ziel war es, einen unsichtbaren Schutz zu entwickeln, der das Handy quasi unkaputtbar macht“, so Pascal Buchen im Interview mit Vox. Ihr Display-Schutz wird in flüssiger Form auf das Handy aufgetragen und soll sechsmal härter sein als herkömmliche Schutzfolien. Die Gründer wollen nicht nur zerbrochenen Handy-Displays den Kampf ansagen, sondern mit ihrem Start-Up „Protect Pax“ weiterwachsen, um künftig auch Schutz für Ceranfelder oder Autoscheiben anbieten zu können.

Mit „Luicella’s Ice Cream“ begibt sich ein weiteres Gründer-Duo in die „Höhle der Löwen“. Die 28-jährige Luisa Mentele betreibt gemeinsam mit dem früheren Olympia-Weltrekord-Schwimmer Markus Deibler (27) zwei Eisdielen in Hamburg. Zudem bietet das Start-up Fertig-Eis-Sorten im Einzelhandel und einen neuen Eis-Mix, mit dem man Eis zu Hause selbst herstellen kann. Sie erhoffen sich von den Löwen 120.000 Euro für 10 Prozent Unternehmensanteile. Doch Investor Frank Thelen kritisiert ihr Logo, auf dem eine Kuh zu sehen ist, da es die Marke auf Kuhmilch einschränke und fragt provokant: „Darf ich eure Kuh töten?“ Bleibt abzuwarten, ob sich die Gründer darauf einlassen.

Neben Eis und Display-Schutz erwartet die Zuschauer in Folge 1 noch ein medizinisches Highlight. Die 26-jährige Berlinerin Dindia Gutmann erlitt bereits im Mutterleib einen Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt. Gemeinsam mit ihrer Mutter Anna Vonnemann und Geschäftspartnerin Saskia Holodynski will sie nun ein Gerät vertreiben, das mit elektrischen Impulsen ihre Körperhaltung unterstützt. Entwickelt wurde „MovEAid“ ohne technische Vorkenntnisse von Mutter Anna, um Dindia viel Bewegungsfreiheit und Körperkontrolle zu ermöglichen. Um die Erfindung weiterzuentwickeln und auch anderen Menschen damit helfen zu können, erhoffen sich die Gründerinnen von den „Löwen“ 200.000 Euro für 20 Prozent Unternehmensanteile.

Zu Beginn der ersten Folge von „Die Höhle der Löwen“ Staffel 4 zeigt Vox außerdem, wie es den Start-ups „Ankerkraut“ und „Abflussfee“ nach Ende der letzten Staffel ergangen ist.

1. September: Nach dem Ausstieg von Jochen Schweizer gibt es ein neues Jury-Mitglied

Die Jury spielt in „Die Höhle der Löwen“ eine elementare Rolle. Hier sitzen die Investoren, die darüber entscheiden, ob eine Geschäftsidee unterstützt wird oder nicht. In der vierten Staffel ändert sich die Zusammensetzung der fünfköpfigen Jury bei der TV-Sendung. Nach dem Ausstieg von Jochen Schweizer rückt mit Dagmar Wöhrl ein neues Jury-Mitglied nach. Hier eine Übersicht über die „Löwen“:

Dagmar Wöhrl: Die CSU-Politikerin, Unternehmerin, Juristin und ehemalige „Miss Germany“ Dagmar Wöhrl (62) scheidet nach rund 23 Jahren aus dem Bundestag aus – und steigt bei „Die Höhle der Löwen“ als neues Jurymitglied ein. In ihrer politischen Karriere hat Wöhrl sich unter anderem als parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie für die Förderung von Gründern eingesetzt.

Judith Williams: Williams begann 1999 als Verkäuferin bei einem Teleshopping-Sender. 2007 gründete sie dann selbst ein Unternehmen. Heute betreibt sie mit „Judith-Williams-Markenwelt“ die größte europäische Teleshopping-Marke im internationalen Verkaufsfernsehen.

Ralf Dümmel: 1988 begann Dümmel als Verkaufsassistent bei der Handelsgesellschaft DS Produkte und arbeitete sich schnell nach oben. 1996 wurde er Gesellschafter und 2000 Geschäftsführer. Unter seiner Leitung wurde das Unternehmen international erfolgreich.

Carsten Maschmeyer: Er wurde mit einem Finanzunternehmen erfolgreich. Mittlerweile beteiligt er sich als Investor an vielen Unternehmen und ist auch als Referent an Hochschulen oder bei Kongressen gefragt.

Frank Thelen: 2000 stand Thelen vor einer Privatinsolvenz und kennt damit auch diese Seite der Wirtschaft. Seit damals ist er zu einem der erfolgreichsten Investoren in Deutschland geworden, der sich unter anderem an „Outbank“, „Lilium Aviation“ und „hole19“ beteiligt.

Am 5. September startet die vierte Staffel von „Die Höhle der Löwen“

„Die Höhle der Löwen“ kehrt zurück. Am 5. September startet die vierte Staffel bei Vox. Die neuen Folgen sind immer dienstags um 20.15 Uhr zu sehen. In der neuen Staffel zeigt der TV-Sender eine Folge mehr als noch in der vergangenen Staffel, nämlich zwölf statt elf.

In der TV-Sendung müssen Gründer die Investoren in der Jury von ihrem Produkt und ihrer Geschäftsidee überzeugen. Ziel ist, dass einer der Investoren in das Geschäft einsteigt und Anteile am Unternehmen erwirbt.

Können die Kandidaten mit ihrer Geschäfts-Idee überzeugen, gibt es zum einen finanzielle Unterstützung durch den Investor. So lassen sich die Vorhaben besser verwirklichen und beispielsweise Produkte in höherer Stückzahl produzieren. Zum anderen unterstützen die Investoren die Jungunternehmer mit ihrem Know-how.

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